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Umfang: 75 v. H.
Befristung: 3 Jahre
Vergütung: EG 13 TV-L
Beginn: baldmöglich

In der Fakultät Mathematik und Naturwissenschaften, Institut für Physik, Fachgebiet „Grundlagen von Energiematerialien“ ist eine Stelle als

Doktorand/in (w/m/d)

zu besetzen.

Das Fachgebiet Grundlagen von Energiematerialien ist eine der führenden Gruppen in der Analyse von Halbleitergrenzflächen und in der Entwicklung eines defektarmen, leistungsfähigen III-V-Verbindungshalbleiters, der mit kostengünstigen Si-Substraten integriert ist und eine hocheffiziente Umwandlung von Sonnenenergie in Elektrizität oder in Wasserstoff ermöglicht.

Die Stelle ist Teil eines Projekts, in dem III-V-Heterostrukturen durch metallorganische chemische Gasphasenabscheidung für die direkte photoelektrochemische Umwandlung von Sonnenlicht in Wasserstoff aus der Wasserreduktion oder Gas / flüssige Brennstoffe aus der Kohlendioxidreduktion hergestellt werden. Die Forschung konzentriert sich auf die Charakterisierung der energetischen Ausrichtung von Übergängen und Grenzflächen in Mehrschichtabsorbern und auf das Verständnis der Dynamik von Ladungsträgertransport, -übertragung und -rekombination durch die Halbleiter/Katalysator/Metalloxid-Heterostrukturen in einem Kontakt mit einem wässrigen Elektrolyten. Zu diesem Zweck bieten wir eine einzigartige Infrastruktur an, die Epitaxie, In-situ-Spektroskopie und in-vacuo-Oberflächentechniken (wie STM, FTIR, LEED und UPS/XPS) in einem High-End-Reinraum umfasst. Wir bieten eine internationale Gruppen- und Teamarbeitsumgebung. Das Fachgebiet ist Mitglied des fakultätsübergreifenden Instituts für Mikro- und Nanotechnologien, das weitere hochentwickelte Analytikgeräte und Expertise anbietet.

Die Finanzierung unterstützt die Teilnahme an nationalen und internationalen Konferenzen sowie die Möglichkeit, Verbindungen zu anderen weltweit führenden Forschungsgruppen herzustellen, mit denen wir derzeit zusammenarbeiten. Eine aktive Teilnahme des Doktoranden an der Lehre ist erwünscht. Neben seinem ausgezeichneten Campus ist Ilmenau eine kleine, lebendige und erschwingliche Studentenstadt. Sie befindet sich im virtuellen Zentrum Deutschlands mit einer direkten Verbindung zur Stadt Erfurt und ist umgeben von der wunderschönen Natur des "Thüringer Waldes", der für seine Aktivitäten im Freien bekannt ist.

Ihre Aufgaben

Unabhängige und teamorientierte Entwicklung von grundlagen- und anwendungsorientierter Forschung, innerhalb eines oder mehrerer der folgenden Forschungsbereiche:

  • Physik und Chemie von Fest-Fest- und Fest-Flüssig-Grenzflächen
  • Präparation und epitaktisches Wachstum von Halbleiterfilmen
  • Grenzflächenanalyse im Ultrahochvakuum mit XPS, UPS, FTIR, LEED, STM
  • ex situ-Analyse von III-V-Halbleitern wie SEM, AFM, HR-XRD, ECCI, tr-PL
  • Optische in-situ-Spektroskopie

Ihr Profil

Die/der Bewerber/in sollte:

  • über einen geeigneten wissenschaftlichen Hochschulabschluss in einem naturwissenschaftlichen Studiengang mit nachweislich überdurchschnittlichen Leistungen verfügen
  • über sehr gute Kenntnisse in Halbleiterphysik, Chemie, Epitaxie, optischer Spektroskopie oder Grenzflächenanalyse, Materialcharakterisierung verfügen und
  • ein starkes Interesse und Engagement für die Forschung, gute Teamarbeit und experimentelle Fähigkeiten zeigen
Die TU Ilmenau steht auf den Gebieten Technik, Mathematik und Naturwissenschaft, Wirtschaft und Medien für Lehre und Forschung auf höchstem Niveau. Sie legt besonderen Wert auf innovative Lehre und Interdisziplinarität.Sie identifiziert sich mit den Humboldtschen Idealen und verfolgt die Vision einer weltoffenen Campus-Familie.

Die Technische Universität Ilmenau ist Träger des TOTAL E-Quality-Prädikats. Sie fordert Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf.

Schwerbehinderte haben bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Qualifikation Vorrang bei der Einstellung.

Die TU Ilmenau verfügt über flexible Arbeitszeitmodelle.


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